Renault ZOW an Ladekabel

Wissenswertes rund um Elektromobilität

Warum steigen immer mehr unserer Kunden auf Elektromobilität um?

 

Dafür gibt es zahlreiche gute Gründe

Elektromobilität begeistert. Sie ist sportlich und elegant - leise und nachhaltig.

Elektromobilität ist lokal emissionsfrei und die Reichweiten stellen heute im täglichen Anwendungsfall überhaupt kein Problem mehr dar und auch das Ladenetz wird konsequent ausgebaut. Die Praxis zeigt auch, dass Elektromobilität im Betrieb günstiger ist als konventionelle Fahrzeuge (siehe Factsheet 01/2021 weiter unten auf dieser Seite).

Zudem wird der Umstieg auf Elektromobilität durch erhebliche Mittel aus staatlichen und projektbezogenen Förderprogrammen unterstützt.

Wie allem Neuen, haften auch der Elektromobilität und dem E-Auto einige Fragezeichen und Mythen an. Als Leasinggeber beschäftigen wir uns intensiv seit 2012  mit dem Thema Elektromobilität.

Wir möchten im Folgenden, sowie mit unseren Factsheets helfen, die Fragen zu beantworten und die Mythen zu klären.

Elektrische Antriebsarten

Übersicht und Unterschiede

Hybrid: Im Hybrid-Auto teilen sich der Verbrennungsmotor und der Elektro-Antrieb die Arbeit. Der E-Antrieb kann hier kleine Strecken von ein bis zwei Kilometer bewältigen. Die E-Maschine wird im Fahrbetrieb durch einen Generator geladen und unterstützt meist nur bei Anfahrten und langsamen Geschwindigkeiten. In dieser Gattung kann die Batterie nicht extern geladen werden.

Mild-Hybrid: Im Mild-Hybrid unterstützt der E-Motor den klassischen Verbrenner hauptsächlich bei kraftstoffintensiven Beschleunigungs- und Anfahrtsvorgängen. Der E-Antrieb kann hier nicht eingesetzt werden, sprich ein Mild-Hybrid kann nicht reinelektrisch bewegt werden. Die Aufladung der Batterie erfolgt ausschließlich durch Rekuperation (Energierückgewinnung aus Bremsvorgängen).

Plug-in-Hybrid: Der Plug-in-Hybrid besitz neben dem klassischen Verbrenner mindestens einen weiteren Elektromotor. Der E-Antrieb bezieht die Energie aus einer Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Die beiden Antriebe können unabhängig voneinander genutzt werden. Plug-in-Hybride können nach heutigem Stand im Durchschnitt 42 km rein elektrisch zurücklegen. Das variiert je nach Hersteller und Modell, sowie persönlichem Fahrprofil und Fahrstil.

Batterie-Elektrisch: Das Fahrzeug wird von mindestens einem Elektromotor angetrieben. Die Energie bezieht der Motor aus einer zentralen Batterie. Die Batterie wird extern an einer Ladesäule aufgeladen. Auch die batterie-elektrischen Fahrzeuge arbeiten mit Rekuperation und steigern so ihre Effizient. Bei rein batterie-elektrischen Fahrzeugen werden heute je nach Modell und Hersteller zwischen 100 und 600 km Reichweite erzielt, Tendenz stetig steigend.

Brennstoffzelle: Brennstoffzellen-Fahrzeuge sind ebenfalls Elektroautos. Sie beziehen die elektrische Energie aus gasförmigem Wasserstoff, der mit ca. 700 bar getankt wird und direkt an Bord des Fahrzeugs in elektrischen Strom umgewandelt wird. Im Vergleich zu batterie-elektrischen Fahrzeugen ist die Energiedichte um ein Vielfaches höher. Dadurch können kurze Tankzeiten, vergleichbar mit dem Verbrennerfahrzeug, erreicht werden.

Unser Fazit: Für jeden Einsatzbereich und jedes Nutzungsprofil gibt es heute bereits echte Alternativen zu klassischen Verbrennern. Dennoch bleibt festzustellen, dass die Zukunft der Mobilität ein Antriebsmix sein wird.
Der hohe Wirkungsgrad von rein batterie-elektrischen Fahrzeugen, der lokal emissionsfreie Betrieb und die kontinuierlich steigenden Reichweiten machen den reinen Stromer für viele von uns aber zu einer echten Alternative.

Sie möchten mehr zu den verschiedenen Antriebsarten erfahren? Wir empfehlen die Studie der Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg, e-mobil BW.

Strom tanken

Reichweiten und Ladenetz

Redet man von Elektromobilität, redet man von Reichweite und Lademöglichkeiten. Mit einer durchschnittlichen Reichweite eines rein batterie-elektrisch betriebenen Fahrzeugs von 375 km, Tendenz stetig steigend, hat man genug Reichweite zur Verfügung, um die durchschnittlichen Tagesdistanzen ohne Probleme zu bewältigen. Im Schnitt legen Autofahrer in Deutschland täglich ca. 39 km im Auto zurück. Die durchschnittliche Reichweite eines Stromers erlaubt also fast die 10-fache Distanz, die wir täglich im Schnitt zurücklegen. Und betrachtet man Mobilität ganzheitlicher, lassen sich einige dieser Fahrten mit dem E-Bike erledigen, da es sich meist um kürzere Distanzen handelt.
Doch was ist mit der Langstrecke, wenn es zum Beispiel mit dem Auto in Urlaub geht oder die Verwandtschaft im hohen Norden besucht wird? Mit dem Ladenetz, das besonders an Autobahnen und in Ballungsräumen bereits gut ausgebaut ist, ist das kein Problem.

Informieren Sie sich über die aktuell Verfügbaren Ladesäulen auf der Website der Bundesnetzagentur, oder unten über den Link auf ladesäulenregister.de.

Neben herstellereigenen Ladestationen und Abrechnungsmöglichkeiten gibt es eine Vielzahl von Ladeoperatoren. Das Fachmagazin Connect hat die deutschen Anbieter einem Ladenetztest unterzogen. Das Ergebnis ist deckungsgleich mit unseren Erfahrungen. Der Energieversorger EnBW bietet mit der EnBW mobility+ einen einfachen und unkomplizierten Zugang.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sein E-Auto zu laden.
Die klassische Ladesäule, die mit 11 bis 22 kW über Wechselstrom lädt, der im Fahrzeug selbst erst in Gleichstrom umgewandelt wird. Hier dauert die komplette Aufladung abhängig von Akkustand und Batteriekapazität zwischen 3 und 7 Stunden. Diese Ladesäulen eignen sich zur Ladung über Nacht oder während der Arbeitszeit.
An den Schnellladesäulen, die das Fahrzeug direkt mit Gleichstrom und einer Ladeleistung von 50 bis zu 270 kW aufladen, wird die Batterie auch schon mal in 30 min wieder auf 80 % geladen. Diese Ladesäulen stehen an den Autobahnen und in Innenstädten zur Verfügung.

Sie wünschen weiterführende Informationen zum Thema "Laden"? Auch hier empfehlen wir eine Studie der e-mobil BW: "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge aus dem Juli 2020"

Factsheet 01/2021

Die CO2-Steuer

Benzin und Diesel sechs Cent teurer

Seit dem 1. Januar 2021 gilt die CO2-Steuer und die Preise für Benzin und Diesel sind direkt gestiegen.
Lesen Sie in unserem Factsheet 01/2021 was das für die zukünftigen Mobilitätskosten bedeutet.